Zurück in der Zivilisation
13. Tag, Boras
Wieder zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und das bringt einen Radler, der eine bestimmte Strecke schaffen will, ganz schön ins Schwitzen. Daher gabs Mittags zunächst wieder eine See-Pause, ehe ich mir eine "Nebenstrecke", die auf der Karte wie eine Abkürzung aussah, auswählte und über einen Schotterwaldweg einige heftige Berge rauf und runter gefahren (bzw. geschoben) bin. Die nächste Straße war im Gegensatz dazu wesentlich größer und überraschte mich dadurch, dass sie sich unversehens und mitten im Wald zu einer von Leitplanken eingefassten mehrspurigen Schnellstraße verwandelte ohne eigenen Radweg. Nun schien das Befahren dieser Straße mit Fahrrädern zwar nicht grundsätzlich verboten, machte aber überhaupt kein Vergnügen: Neben dem Radler donnern die LKW, es geht in brütender Hitze für viele Kilometer die Hügel rauf und runter. Kein Entkommen, keine Alternativroute und dann kommt auch noch Gegenwind auf... Es ist der totale Horror, ich fluche am laufenden Band, die Strecke zieht sich endlos hin. Nach 113 km an diesem Tag erreiche ich mit Boras eine größere Stadt und bin endlich erlöst. (Das Foto zeigt übrigens eine der schöneren Strassen über die ich fahren durfte...)

Wieder zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und das bringt einen Radler, der eine bestimmte Strecke schaffen will, ganz schön ins Schwitzen. Daher gabs Mittags zunächst wieder eine See-Pause, ehe ich mir eine "Nebenstrecke", die auf der Karte wie eine Abkürzung aussah, auswählte und über einen Schotterwaldweg einige heftige Berge rauf und runter gefahren (bzw. geschoben) bin. Die nächste Straße war im Gegensatz dazu wesentlich größer und überraschte mich dadurch, dass sie sich unversehens und mitten im Wald zu einer von Leitplanken eingefassten mehrspurigen Schnellstraße verwandelte ohne eigenen Radweg. Nun schien das Befahren dieser Straße mit Fahrrädern zwar nicht grundsätzlich verboten, machte aber überhaupt kein Vergnügen: Neben dem Radler donnern die LKW, es geht in brütender Hitze für viele Kilometer die Hügel rauf und runter. Kein Entkommen, keine Alternativroute und dann kommt auch noch Gegenwind auf... Es ist der totale Horror, ich fluche am laufenden Band, die Strecke zieht sich endlos hin. Nach 113 km an diesem Tag erreiche ich mit Boras eine größere Stadt und bin endlich erlöst. (Das Foto zeigt übrigens eine der schöneren Strassen über die ich fahren durfte...)
ubc.mio - 3. Jul, 22:57


Jetzt liege ich irgendwo im Wald, draußen geht die Sonne unter und der Mond auf. Die Mücken sind zum Glück ausgesperrt. Ein paar Stiche habe ich bereits kassiert, als ich die erste Zeltmöglichkeit an einem See inspiziert habe - doch das schien Mückenbrutgebiet Nr.1 gewesen zu sein, daher hab ich schnell woanders im Wald weitergesucht, fix Zelt aufgebaut und - zipp! - Reißverschluß zu.
Außerdem solls hier viele Fledermäuse geben und ich bin gespannt ob ich ein paar durch den Eingang herausfliegen sehe.

